SPÖ St. Pölten

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Robert Laimer und Kathrin Schindele an Spitze

„Es wird ein heißer Sommer, vielleicht auch ein wenig mit Sturm und Hagel, nicht nur klimatisch gesehen, sondern auch politisch mit zwei großen Herausforderungen, die vor der SPÖ stehen. Die am 15. Oktober stattfindenden Nationalratswahlen und - wann sie auch immer stattfinden wird - die Wahl des Niederösterreichischen Landtags. Wir bereiten uns vor und für den 15. Oktober steht ganz klar im Vordergrund eine schwarz-blaue Regierung zu verhindern und mit aller Kraft Christian Kern zu unterstützen“, eröffnet Bezirksvorsitzender Bgm. Matthias Stadler die ordentliche Bezirksvorstandssitzung am Samstag, den 10. Juni, in deren Rahmen auch die Beschlussfassung der KandidatInnenlisten für Nationalrat und Landtag der SPÖ-St. Pölten Stadt/Land auf der Tagesordnung stand.

 

Die Nationalratsliste wird angeführt von Landesgeschäftsführer STR Robert Laimer, gefolgt von Bgm. Karin Gorenzel aus Wölbling und STR Mag. Renate Gamsjäger aus St. Pölten. Für den Landtag übernimmt Diplompädagogin Kathrin Schindele aus St. Pölten den ersten Listenplatz, gefolgt von Bürgermeister Herbert Pfeffer aus Traismauer und Eva Prischl aus Wilhelmsburg. Die Nationalratsliste umfasst 9 KandidatInnen, jene für den Landtag 15 KandidatInnen. Der Bezirk St. Pölten wuchs ja zu Jahresbeginn um 6 Gemeinden und damit auf rund 185.000 Hauptwohnsitzer an.

 

„Einen herzlichen Dank an die bisherigen Abgeordneten im Nationalrat und im Landtag für ihre langjährige Arbeit und ihre Leistungen für Stadt und Land St. Pölten, das Bundesland Niederösterreich und die Republik Österreich. Sie haben sich alle große Dienste erworben“, dankte Stadler den ausscheidenden Mandataren NR Anton Heinzl, NR Hans Hell und den beiden LAbg. Heidemaria Onodi und Ilona Tröls-Holzweber.

 

„Wir gehen mit einem neuen engagierten und verjüngten Team in die Wahlauseinandersetzungen und ich bin zuversichtlich, dass wir als größter Bezirk Niederösterreichs unseren Teil dazu beitragen werden, dass die Sozialdemokratie gestärkt aus beiden Wahlgängen hervorgeht. Die Grauslichkeiten, die eine ÖVP-FPÖ-Koalition schon in den Schubladen gelagert hat, müssen verhindert werden. Steuergeschenke für die Reichen, ein weiteres finanzielles Ausbluten des Bildungssystems, Studiengebühren, Blockade beim Ausbau von Klein- und Kleinstkinderbetreuungseinrichtungen, weniger Förderungen für Wohnungen und für berufliche Fortbildung oder gar die Einführung von Harz IV nach deutschem Vorbild - das soll nicht kommen, dass darf nicht kommen“, so Stadler, der sich auch gleich dem schwarzen Spitzenkandidaten widmet. 

 

„Kurz ist nur der Außenminister, der in der Welt herumreist, sich aber nicht um die Dinge kümmert, die wirklich wichtig wären. Ihm ist ein schönes Foto wichtiger als Problemlösungen, er hat keine Führungsqualität, geschweige denn Lösungskompetenz. Gerade im Bereich der Integration oder beim Flüchtlingsthema, bei dem er zuständig wäre, ist er erst gar nicht angestreift, da hat er sich völlig ferngehalten. In der Regierung stellt er sich längst nicht mehr der Arbeit, obwohl einiges noch zu tun wäre, Stichwort Bildungsreform“, so Stadler.

 

„Bei den Landtagswahlen werden wir Franz Schnabl mit aller Kraft unterstützen. Schnabl war ein erfolgreicher und einer der höchstrangigen Polizisten Österreichs, ehrenamtlich engagiert er sich als Präsident des Samariterbundes Österreich und in den letzten Jahren hat er seine Wirtschaftskompetenz in einem weltweit tätigen Unternehmen bewiesen. Schnabl stellte dabei auch als Personalverantwortlicher den Menschen und die Beschäftigten in den Mittelpunkt seines Handelns“, streut Stadler seinem designierten Nachfolger, der beim Landesparteitag am 24. Juni im VAZ in St. Pölten gewählt wird, Rosen.

 

Die jeweils zwei Listenführenden präsentierten sich in einer persönlichen Vorstellung.

 

Robert Laimer:

Ich freue mich sehr darüber, von meinem Bezirk als Spitzenkandidat der SPÖ vorgeschlagen zu werden. Es lohnt sich, tagtäglich für eine liberale Demokratie und einen modernen Sozialstaat einzustehen! Mit 310 000 Menschen ist der Wahlkreis NÖ Mitte eine enorme Herausforderung, der ich mich offensiv stelle. Die SPÖ hat mit dem Plan A ein Gesamtpaket und Grundlage dafür, um die gesellschaftlichen Verhältnisse zu verbessern. Wer die Bildungsreform stoppt und dafür lieber wählen lässt, handelt fahrlässig an der Zukunft unserer Kinder.
 

Karin Gorenzel:

Ich stehe für soziale Gerechtigkeit und vor allem die Anliegen der Frauen in jedem Alter und in allen Belangen zu vertreten. Dabei geht es von Lohngerechtigkeit über Chancengleichheit im Berufsleben bis hin zum Ausbau der Kinderbetreuung, Schule und Ausbildung sowie ein Mehr an Sicherheit für Alleinerziehende. Für unsere älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger braucht es gerechte Pensionen, von denen sie anständig leben können. Als Bürgermeisterin ist es mir auch ein großes Anliegen, dass die Sicherheit in kleineren Gemeinden nicht auf der Strecke bleibt. Dazu braucht die Polizei endlich mehr Personal und unsere Feuerwehren brauchen mehr finanzielle Unterstützung.

 

Kathrin Schindele:

Gerechtigkeit ist mir extrem wichtig! Bildung muss für jeden zugänglich sein! Jeder Mensch muss die Chance haben seine Talente entfalten zu können, einen Beruf zu ergreifen, in dem man sich verwirklichen kann und von dem man gut leben kann. Besonders am Herzen liegt mir auch die Kultur. Ich bin Mitglied in einem Kulturverein, der es sich zum Ziel gesetzt hat, kulturelle Veranstaltungen zu organisieren, die sich jeder leisten kann.

 

Herbert Pfeffer:

Ich freue mich darauf gemeinsam mit Franz Schnabl und dem SPÖ-Landtagsklub beweisen zu können, dass die SPÖ in NÖ Führungsqualität hat und die Themen aufgreift, wo von der Bevölkerung erwartet wird, dass diese behandelt werden! Ziel muss es sein dazuzugewinnen, NÖ noch besser zu machen und darauf zu achten, dass alle Niederösterreicherinnen und Niederösterreicher die gleichen und vor allem faire Chancen haben! Wir müssen auf unsere Generationen achten, das Miteinander stärken, Diskriminierung abbauen und den sozialen Frieden fördern! Die finanziellen Mittel müssen korrekt eingesetzt werden und dass die Förderungen dort hinfinden, wo sie hin gehören.

 

Beiliegend die persönliche Vorstellung der jeweiligen zwei Spitzenkandidaten sowie Fotos.