SPÖ St. Pölten

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Nein zum 12h Tag

In der letzten Sitzung des Nationalrates vor der Sommerpause, in der die schwarz-blaue Regierung vielen KritikerInnen und offenen Fragen zum Trotz den 12h Tag beschlossen hat, kritisiert der SP Mandatar aus St.Pölten NR Robert Laimer in seiner Rede die Flexibilisierung der Arbeitszeit, sowie die Vorgehensweise, scharf.

„Die Massen sind zornig! Es ist nämlich eine Unkultur mit Speed Kills in die ArbeitehmerInnenschutzbestimmungen einzugreifen und BetriebsrätInnen zu desavouieren“ so Laimer. Das Auf-den-Weg-bringen des Gesetzes ohne Begutachtung und das Inkrafttreten im Herbst diesen Jahres sind die Belohnung für die großzügigen Wahlkampfspenden an die neue Volkspartei. Und das auf Kosten von 3,7 Millionen ArbeitnehmerInnen. In Zeiten der Digitalisierung, von Robotisierung und Vollautomatisierung muss der Diskurs in Richtung Arbeitszeitverkürzung und nicht Arbeitszeitverlängerung geführt werde.

Durch das Skandalisieren der „Grabkerzen und Pflasterstein“ Aktion versucht die Regierung vom Inhalt des Gesetztes abzulegen. Dass die Grabkerzen für das zu Grabe tragen des 8h Tags stehen und die Pflastersteine ein Mahnmal für jene Leute, wie dem aus der Rede von FSG Bundesgeschäftsführer Willy Mernyi bekannten Günther, die besonders unter der neuen Regelung leiden werden, ist, wird wissentlich falsch verstanden.  

Bundesministerin Hartinger-Klein, die über Nacht zur Marx Kennerin und Versteherin geworden ist, hält er ein Zitat aus Marx Hauptwerk „Das Kapital“ entgegen: „Der Arbeiter behauptet sein Recht als Verkäufer, wenn er den Arbeitstag auf eine bestimmte Normalgröße beschränken will. Heute übersetzt heißt das: 8h am Tag, 40h die Woche. Das Ziel muss sein 6h am Tag, 30h die Woche.“