SPÖ St. Pölten

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Hannelore Schickelgruber geehrt


Hannelore Schickelgruber war die Gattin des St. Pöltner Bürgermeister Hans Schickelgruber (+2003) , der 15 Jahre die Geschicke der Stadt St. Pölten lenkte. Hans Schickelgruber ist mit folgendem selbst formulierten Ziel angetreten: „Unsere Stadt soll immer mehr zu einer großen Gemeinschaft werden, in der sich jeder geborgen weiß und niemand verlassen fühlt!“ Dabei hat ihn und die SPÖ geführte Stadtregierung in St. Pölten seine Gattin Hannelore Schickelgruber maßgeblich unterstützt.

 

Ab 1969, nachdem sie ihren Beruf bei der Firma Leiner aufgegeben hatte, nahm Sie ihre aktive Tätigkeit bei der Volkshilfe in St. Pölten auf. Schon 1970 wurde Sie die Nachfolgerin von Stadträtin Porod als Vorsitzende der Volkshilfe in der Bezirksgruppe St. Pölten.

In Zusammenarbeit mit dem Sozialreferat wurden unter ihrer Führung die vielfältigen Aktionen der Volkshilfe erweitert (z.B. Adventmarkt), ein Sozialstützpunkt in der Heßstraße – der bis heute Bestand hat – eingerichtet und ausgebaut sowie von St. Pölten aus auch im Bezirk aktive Volkshilfegruppen aufgebaut.

Ihrer Initiative und Hartnäckigkeit sind auch weitere wichtige soziale Einrichtungen zu verdanken, wie etwa die Aktion „Essen auf Rädern“. Die Volkshilfe stellte dabei unentgeltlich die Zusteller. So wurde mit 23 Portionen Essen für einsamen/kranke Menschen begonnen, 1974 waren bereits drei Wagen nötig und bald wurden mit sechs Kleinbussen tagtäglich 450 Portionen Essen ausgefolgt. Die Aktion hat sich am St. Pöltner Beispiel in vielen anderen Gemeinden durchgesetzt und bis heute bestens bewährt.

Bis heute ist Schickelgruber ein aktives Mitglied in der SPÖ Sektion 5 in St. Pölten. Sie war im Sektionsvorstand, Frauenreferentin, hilft bei Sektionsveranstaltungen, besucht regelmäßig die Sitzungen und weiß mit ihrer umsichtigen und dennoch zielstrebigen Art auch junge GenossInnen für eine „soziale Sozialdemokratie“ und für die Arbeit in der Sozialdemokratie zu begeistern.