SPÖ St. Pölten

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Auf ein erfolgreiches Jahr 2019!

Der Stadtparteivorstand der SPÖ St. Pölten fand erstmals im Volksheim Spratzern, im Stadtteil des designierten Stadtrats Walter Hobiger, statt. Eine Vielzahl an MandatarInnen und engagierten Mitgliedern der Sozialdemokratischen Bewegung kam um sich von Stadtparteivorsitzendem und Bürgermeister Mag. Matthias Stadler auf das neue Jahr einstimmen zu lassen.

„2018 war für St. Pölten eines der erfolgreichsten Jahre bisher, aber ich bin mir sicher 2019 wird noch erfolgreicher werden!“ eröffnete Bürgermeister Stadler die Sitzung. Neben dem Überspringen der 60.000 EinwohnerInnen Marke, die Abgabe des Bid Books für die Kulturhauptstadt 2024, die Investitionen in Infrastruktur wie zB Straßen oder Beleuchtung oder die Ausweitung des LUPs, insbesondere der Sonn und Feiertagsbetrieb, hob Stadler die Entwicklungen im Bildungssektor der Stadt St. Pölten hervor. Neben einer Fortführung der Kindergarten und Schuloffensive, entwickelt sich St. Pölten mit der Erweiterung der FH St. Pölten und dem Start der Bertha von Suttner Universität zu einem relevanten Player im Bereich der universitären Ausbildung. „Vom Kindergarten bis zum Lehrabschluss, aber auch bis zum Studienabschluss bietet St. Pölten ein vielfältiges Angebot im Bereich der Aus- und Weiterbildung. Und das ist ein Garant für eine positive Entwicklung der Stadt, denn wie hat Kennedy schon gesagt: Teuer als Bildung ist nur keine Bildung“ so Stadler.

Auch auf die geplanten Projekte und Investitionen 2019 ging Stadler ein. Mit u.a der Umsetzung des Rathausbezirks, der Eisenbahnkreuzung Wolfenbergerstraße, der Erstaufschließung des Wohnbaugebietes Stadtwald West oder dem Wohnhaus Seniorenwohnheim und dem Kindergarten in der Eichendorffstraße führte der Bürgermeister einige Projekte ins Treffen die die Entwicklung St. Pöltens prägen werden. 

„Wer in die Stadt hört, merkt, dass eine Aufbruchstimmung da ist. Auch in der Außenwahrnehmung legt unsere Stadt ihr veraltetest Image ab. Es freut mich sehr, dass nicht nur die St. PöltnerInnen stolz auf ihre Stadt sind, sondern die Entwicklung St. Pöltens auch von anderen Stellen honoriert wird. Und das ist ein Verdienst, den die St. PöltnerInnen zusammen mit einer starken Sozialdemokratie erreicht haben “ fasst Stadler zusammen.

Auch aus einem anderen Grund war der erste Stadtparteivorstand in diesem Jahr etwas Besonderes. Nach über 30 Jahren im Gemeinderat bzw. Stadtsenat treten StR Martin Fuhs, sowie StR Hans Rankl ihre „Politpension“ an und wurden im Rahmen des Stadtparteivorstandes verabschiedet. „Im Namen der St. Pöltner Sozialdemokratie und natürlich auch ganz persönlich bedanke ich mich für euer Jahrzehnte langes Engagement zum Wohle der Stadt St. Pölten. Der Ruhestand ist das, worauf man sein ganzes Leben lang hinarbeitet und sich erschrocken wundert, wenn es dann soweit ist. “, so Stadler mit einem Augenzwinkern.

Auch auf die kommenden Wahlauseinandersetzungen, also die AK-Wahl und EU- Wahl, ging der Stadtparteivorsitzende ein. „Oft frage ich Leute was sie glauben, der wievielte demokratisch gewählte Bürgermeister in der über 1200-jährigen Geschichte der Stadt St. Pölten bin. Da kommen Antworten von bis zu der 120te. Defacto bin ich aber erst der sechste demokratisch gewählte Bürgermeister. Wir haben letztes Jahr 100 Jahre Republik gefeiert und feiern auch 100 Jahre Frauenwahlrecht. Zieht man die Zeiten des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus ab, kommt man auf 84 Jahre, in denen die Demokratie wirken konnte. 84 Jahre sind momentan die durchschnittliche Lebenserwartung eines Mannes in Österreich. Diese zwei Beispiele zeigen, dass unsere Demokratie, der Garant für die positive Entwicklung Österreichs, keineswegs ein unveränderbares System ist. Aus diesem Grund müssen wir auf der einen Seite unsere demokratischen Mitbestimmungsrechte wahrnehmen und jedeN dazu motivierten wählen zu gehen. Und auf der anderen Seite müssen wir uns bewusst werden, dass wir, auch wenn viele von uns nichts anderes als Demokratie kennen, vorallem im Hinblick auf rechtspopulistische Kräfte die mit der Grenze des sagbaren spielen, um unsere Demokratie kämpfen und für sie einstehen müssen! Die Sozialdemokratie kämpft seit 130 Jahren für ein besseres Leben der Menschen. Und das müssen die Leute  merken und spüren! Egal auf welcher Ebene.“   

Auf dem Bild v.l.n.r: Neukooptierung in den Stadtparteivorstand JG Vorsitzender Gregor Unfried, designierter Stadtrat Heinz Hauptmann, designierter Stadtrat Walter Hobiger, Stadtrat Martin Fuhs, Stadtrat Hans Rankl, Stadtparteivorsitzender und Bürgermeister Matthias Stadler, Neukooptierung in den Stadtparteivorstand Bezirksvorsitzendes des SWV St. Pölten Christine Kürzel, Regionalgeschäftsführer und Stadtrat Harald Ludwig.